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Platée

Jean-Philippe Rameau / Mariame Clément
13 bis 21 Juni 2014 | 5 Auff. | Strasbourg | Opéra national du Rhin
29 Juni 2014 | 01 Juli 2014 | Mulhouse | Théâtre de la Sinne

Das Geheimnis ausgelassener Freude

Mariame Cléments Inszenierung von Rameaus Oper Platée an der Opéra national du Rhin zeigt, wie die Übertreibung in den Dienst edler menschlicher Anliegen gestellt wird, nämlich der Kunst, der Komödie und der Liebe.

Seit Marc Clémeur die Leitung der Opéra national du Rhin übernommen hat, scheut er nicht davor zurück, Werke französischer Komponisten auf die Bühne zu bringen, die nur selten gezeigt werden oder völlig in Vergessenheit geraten sind. In der Vergangenheit ist es ihm bereits gelungen, einige dieser „Perlen“, wie er selbst sagt, auszugraben. In diesem Fall handelt es sich um eine funkelnde Perle aus der Barockzeit, Platée von Jean-Philippe Rameau, und zwar in ihrer überarbeiteten Fassung aus dem Jahr 1749. Die musikalische Leitung hat Christophe Rousset inne, die Inszenierung ist von Mariame Clément. Letztere ist Stammgast des Hauses: Wir erinnern uns mit Begeisterung an ihre Inszenierung 2012 von Richard Strauss' Rosenkavalier oder von Mozarts Zauberflöte.
In dem Raum, der sich ihr hier darbietet, kann sie ihre überbordende Fantasie frei zum Ausdruck zu bringen, und das in einem barocken Rahmen, für den sie eine Vorliebe hat. Die lyrische Komödie, auch als „Ballet Bouffon“ bezeichnet, erforscht den schöpferischen Akt mit aller Narrheit, indem sie zu ihren dionysischen Wurzeln zurückkehrt. Darin wird die krötenartige Nymphe Platée Opfer einer Intrige auf dem Olymp, die zur Rettung Jupiters vor Junos Eifersucht ersonnen wurde.
Die junge Regisseurin interpretiert den Mythos mit den ästhetischen Mitteln von heute – ohne den Vintage-Aspekt zu verbergen: in bunten Farben und an der Grenze zur Pop Art, während es ihr gelingt, hinter dem allseits vorherrschendem Irrsinn den Geist einer Oper wiederzugeben, die sich dem widmet, was den Menschen in seinem Wesenskern ausmacht. (E.A.)

Photo © Alain Kaiser

Gespräch mit Christophe Rousset und Mariame Clément, moderiert von Marc Clémeur, am 12. Juni um 18:30 im Saal Paul Bastide.

Einladungen zu verlosen unter den Mitgliedern des Club szenik (Teilnahme am Gewinnspiel vom 11. bis zum 17. Juni möglich)

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