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Die Sache Makropoulos

Robert Carsen und Marko Letonja
07 bis 18 Februar 2016 | 5 Auff. | Strasbourg | Opéra national du Rhin
| 20:00 | Mulhouse | La Filature

Lyrische Dialoge

Der Regisseur Robert Carsen und der Orchesterchef Marko Letonja erwecken die berühmte Oper Leoš Janáčeks wieder zum Leben und bleiben der originalen Form und dem Inhalt treu.

Es ist wohl die originellste Oper, die der berühmte, tschechische Komponist Leoš Janáček im Jahre 1926 komponiert hat. Zunächst einmal durch das Thema, welches sich von den üblichen Geschichten weit entfernt. L’Affaire Makropoulos (Die Sache Makropulos) handelt von einer tragischen Nachfolge, welche die Titelseiten der Zeitungen füllt und die Erben zweier Familien, deren juristische Konflikte schon mehr als ein Jahrhundert dauern, feindlich gegenüber stellt. Das Geheimnis dieser Affäre verdunkelt sich umso mehr bei der Ankunft von Emilia Marty, die besser über die Ursache des Streites Bescheid zu wissen weiß als die lebenden Familienmitglieder... Und dies scheint auch gewiss, da sie in ihrer Jugend vom Ewigkeitselixier gekostet und somit den Anfang des Konfliktes miterlebt hat. Die Heldin wird am Ende allerdings einsehen müssen, dass die Ewige Jugend nicht das Glück verspricht...

Die Einzigartigkeit dieses Werkes findet sich auch in der Musik der Oper wieder: Es beinhaltet keine Arien oder Duos, weder Chöre noch ausgeschmückte, orchestrale Zwischenspiele. Es besteht einzig und allein aus schnellen und aneinandergereihten Rezitativen, einem intensiven und orchestralen Abschnitt, überstürzten und zugleich flüssigen Dialogen, die sich auf die Melodie der ausgedrückten Sprache stützen. Der musikalische Rhythmus, von dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg und seinem Chef Marko Letonja ausgeführt, verändert sich wie die Psyche der Figuren. Daher hat das Bühnenbild, welches von Robert Carsen besonders beachtet wird, eine enorme Wichtigkeit.
Ein Klassiker, der alles andere als "klassisch" ist! (M.G.)

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