Praktisches

Information:
Kasernenplatz in Basel 
+41 (0)61 321 51 21 
info@wildwuchs.ch 
http://www.wildwuchs.ch

Wildwuchs

24. Mai bis 02. Juni 2013
Basel

Bitte stören!

Unter Beteiligung internationaler Künstler rückt das Festival Wildwuchs all das (und all jene) in den Mittelpunkt, bei dem (oder denen) man gerne wegsieht…

An Gewissheiten zu rütteln ist das Wesensmerkmal der Kunst – zumindest sollte es das sein. Seit 12 Jahren stellt Wildwuchs unsere gewohnte Ordnung auf den Kopf. Unter der Leitung der Kaserne Basel und des Theaters Roxy interessiert sich das Festival für alles Störende: Menschen, die anders sind als wir, Fragen, denen wir ausweichen, Ästhetiken, die ein Angriff auf den guten Geschmack sind. Theater, Tanz, Filme, bildende Kunst, Musik und Stadtinterventionen stecken ganz Basel an, um die Normen und Verhaltensweisen unserer Gesellschaft in Frage zu stellen… Um die eigene gewohnte Ordnung ein bisschen zu stören, hat das Festival für seine 6. Ausgabe zum ersten Mal einen Themenschwerpunkt gewählt: Alter und Demenz und die Frage nach Würde und Ausgrenzung. Natürlich ohne beschönigende Worte oder politisch korrekte Reden… Das hieße, Wildwuchs nicht richtig zu kennen! (S.D.)

Schlagwörter : wildwuchs
szeniks Auswahl
Atlas Basel / Ana Borralho & João Galante

24.05. 20:00 / Kaserne Basel
Inspiriert durch die Aussprüche des Künstlers Joseph Beuys „Die Revolution sind wir“ und „Jeder Mensch ist ein Künstler“, laden Borralho und Galante etwa hundert Basler auf die Bühne, damit sie ihre Stellung in der Gesellschaft behaupten. (Erneut) politisches Theater und ein Porträt der Stadt in all ihren Facetten. (Foto: Vasco Célio)

Sul concetto di volto nel Figlio di Dio / Romeo Castellucci

26.05. 20:00 + 27.05. 20:00 / Kaserne Basel
Unter den Blicken des Christus von Antonello da Messina pflegt ein Mann seinen alternden Vater; dieses Ringen um Würde stellt christliche Werte wie Liebe, Mitgefühl und Selbstlosigkeit auf eine harte Probe. Mit seinem eindrucksvollen Bildertheater erforscht Castellucci die Figuren des Tragischen und hinterfragt das Verhältnis zur Religion.  (Foto: Kalis Lefebvre)
Ein Ausschnitt des Stücks zum Ansehen

Arabqueen / Nicole Oder

1.06. 20:00 / Kaserne Basel
Ankündigung des Stücks auf der Website des Festivals Arabqueen war die Entdeckung des letztjährigen Festivals Premières. Aus der Sicht Mariams schildert das Stück den schwierigen Alltag von Einwandererkindern in der dritten Generation und das Doppelleben, das junge muslimische Frauen manchmal führen müssen. (Foto: Milan Benak)

Dschingis Khan / Monster Truck

31.05. 20:00 / Kaserne Basel
Die Darsteller mit Down-Syndrom (früher Mongoloide genannt) des Performancekollektivs Monster Truck verkörpern hier Mongolen (aus der Mongolei) und hinterfragen auf diese Weise unseren Blick auf den Anderen im weitesten Sinne. Eine großartige Performance, ernst und komisch zugleich.  (Foto: Florian Krauss)

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