Tanz und Theater

30. April bis 17. Mai 2014
Freiburg

Neue Kombination

In Freiburg entsteht das TANZ und THEATER Festival aus der Asche des alten Tanzfestivals und begrüßt international renommierte Kompagnien, um die Tendenzen der Szene von heute zu erforschen.

Seit dem Jahr 2006, als das Tanzfestival Freiburg zum letzten Mal erfolgte, wurde auf diesen Moment hingefiebert: Mit TANZ UND THEATER gibt die Stadt auf ein Neues internationalen Regisseuren und Choreografen viel Spielraum und nimmt ihren Platz als wichtiger Treffpunkt für die darstellende Kunst am Oberrhein ein. Für diese erste Ausgabe haben das E-Werk Freiburg, das die Veranstaltung gemeinsam mit dem Theater Freiburg und dem Theater im Marienbad leitet, ein Programm entworfen, das nicht neidisch auf die größeren Konkurrenten schielen muss. So wird man, neben weiteren Künstlern, den Belgier Jan Lauwers und seine Needcompany, den Briten Russell Maliphant, die Kanadierin Louise Lecavalier und die Berliner She She Pop sehen.
Im Tanzbereich erzählt Wim Vandekeybus mit seinem 1987 uraufgeführten What the Body Does Not Remember ein Stück Tanzgeschichte. Abgerundet wird das Programm von einem Improvisationsabend, Konzerten, Jugendstücken, Workshops und Gesprächen. Ein wahres Tanz-Event am Oberrhein!

Foto: What the Body Does Not Remember von Wim Vandekeybus © Danny Willem

 

Weitere Informationen

Ankündigung der Badischen Zeitung (DE)

szeniks Auswahl
Schubladen / She She Pop

30.04., 20:30 + 01.05. 20:00, E-Werk 
Die Geschichte eines geteilten Deutschlands aus der Schublade heraus erzählt: Die Mitglieder von She She Pop haben aus ihren eigenen und fremden Schubladen Briefe, Tagebuch-Auszüge und andere Textdokumente herausgesucht, um sich der ost-westdeutschen Geschichte zwanzig Jahre nach der Wende anzunähern. Dabei treffen drei Ost-West-Paare aufeinander, die sich erst einmal kennenlernen müssen: „Wiedervereinigung“ als Beziehungsarbeit.
Programminfos (DE)

Isabella’s Room / Jan Lauwers

07.05, 19:30, Theater Freiburg 
Alt und blind trennt Isabella – gespielt von der unglaublichen Viviane de Mynck, die man vor kurzem in dem Stück Ghost Road von Fabrice Murgia sehen konnte – in ihrem Zimmer den Faden ihres Lebens und ihrer Lügen auf, um sie herum Tänzer und Schauspieler, die ein tragisch – komisches Musikstück aufführen. Im Jahr 2004 in verschiedenen Gestalten von Jan Lauwers kreiert, ist Isabella’s Room in explosives Bühnenstück, vor Emotionen strotzend und voller Einfallsreichtum.
Weitere Programminformationen (DE)

Museum of Memories / NIE

14.05, 19:00 + 15.05,11:00 & 19:00, Theater im Marienbad
Erinnerungen sind unzuverlässig und dennoch sind sie das einzige was bleibt, wenn ein geliebter Mensch von einem geht. Die fünf Künstler der norwegischen Kompanie NIE haben durch Erinnerungen ein Leben rekonstruiert, das bereits beendet ist. In einem reisenden Museum mit rund 70 Schubladen haben zwei Brüder, ein Nachbar, eine Lehrerin und ein Liebhaber Erinnerungen zusammengetragen, in denen die Zuschauer nach der Show stöbern dürfen.
Programminfos (DE)

So blue / Louise Lecavalier

14.05, 20:00, E-Werk
Ihre Performance ist rau, zwanghaft und von einer Intensität, der sich kaum einer entziehen kann. Louise Lecavallier – die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada – und ihr Partner Frédéric Tavernini wollen den Körper unzensiert sprechen lassen. Ihr Ziel ist es nichts zu unterdrücken, keine Exzesse, keine Extreme, keine Widersprüche.
Programminfos (DE)

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