Praktisches

Website des Festivals

Kaserne Basel
+41 61 66 66 000 / www.kaserne-basel.ch

Theater Roxy
+41 61 3136098 / www.theater-roxy.ch

It’s The Real Thing

17 bis 21 April 2013
Basel // Kaserne + Theater Roxy

Welcome to the World

Unter dem Titel It’s the Real Thing haben die Basler Dokumentartage Choreografen und Performancekünstler eingeladen, die die Wirklichkeit erforschen und eine gesellschaftliche, politische und ästhetische Debatte anstoßen.

Wirklichkeit und Inszenierung: Boris Nikitin hat ein Dutzend Künstler eingeladen, die die Wirklichkeit, ihre Erscheinungsformen und die Grenzen zur Fiktion hinterfragen. Engagierte Künstler, die nicht Partei ergreifen, sondern einen Diskurs über die Welt auslösen. Auch einen Diskurs über ihre Kunst. Ob Theater, Tanz oder Performance: Unermüdlich erfinden sie neue Ausdrucksformen, die nichts mit dem dokumentarischen Theater von einst zu tun haben, und stoßen eine Diskussion sowohl über ästhetische als auch über gesellschaftliche und politische Fragen an.
Parallel zu den Aufführungen bietet das Programm „Real places“ unter Anleitung von Milo Rau, Beatrice Fleischlin und Ariane Andereggen performative Exkursionen zu öffentlichen, symbolträchtigen Orten wie Kirche, Schule und Gericht an. Boris Nikitin hat die Veranstaltung als Thinktank konzipiert, als Katalysator der Wahrnehmung, Beobachtung, Diskussion und Gestaltung von Wirklichkeit. (S.D.)

szeniks Auswahl
Schubladen / She She Pop

17.04. 20:00 + 18.04. 20:00 / Kaserne Basel 
Die sechs Performerinnen des deutschen Kollektivs, allesamt im Westen geboren, durchleben mit ihren ostdeutschen Gegenspielerinnen noch einmal den Mauerfall. Gemeinsam leeren sie buchstäblich ihre Schubladen und teilen mit dem Zuschauer Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und Mixtapes.
Website von She She Pop

Loin / Rachid Ouramdane

20.04. 20:30 / Kaserne Basel
Der Choreograf ist den Spuren seines Vaters gefolgt, der als Soldat algerischer Herkunft für den französischen Kolonisten in Indochina kämpfte. Dabei herausgekommen ist ein Stück, das in einer verunsichernden und bewegenden Identitätssuche Tanz, Interviews und Bildmaterial mischt.
Website von Rachid Ouramdane

Pichet Klunchun and Myself / Jérôme Bel

18.04. 20:00 + 19.04. 20:00 / Theater Roxy
Jérôme Bel ist ein Meister in der Kunst, sich selbst beim Erarbeiten eines Stücks zu inszenieren und auf diese Weise die Themen anzugehen, die ihn beschäftigen, und den Schaffensprozess zu zeigen. Hier entwickelt er mit Pichet Klunchun, dem Star des Khon, des klassischen thailändischen Tanzes, einen Dialog über Tanz, Religion, Tod und Globalisierung. Mit dieser zugleich scharfsinnigen und komischen Performance beweist er erneut, dass er zu den wichtigsten Choreografen von heute zählt.
Website von Jérôme Bel

Den Newsletter abonnieren

Diesen Monat auf szenik

CLUB Szenik
szenik verlost Karten für die folgenden Veranstaltungen:
Arno
Rock Pop Elektro | Metz | 13 Dezember 2016
Clean City
Theater | Strasbourg | 15 Dezember 2016
Infinita
Theater | Karlsruhe | 18 Dezember 2016