Praktisches

Festival International de Colmar

03 bis 14 Juli 2014
Colmar

Ewiges Russland

Das Festival International de Colmar ehrt mit einer Hommage einen der größten russischen Dirigenten: Jewgeni Swetlanow.

Nach der Jubiläumsausgabe im letzten Jahr greift der künstlerische Leiter des Festivals International de Colmar, Vladimir Spivakov, den Zyklus wieder auf, bei dem ein großer Künstler geehrt wird. Um das Russland gewidmete Programm fortzusetzen, huldigt er diesmal dem großen Dirigenten, Pianisten und Komponisten Jewgeni Swetlanow (1928-2002). Langjährige Festivalbesucher werden sich an den wunderschönen Sommerabend 1993 zurückerinnern, an dem der Maestro eine denkwürdige Interpretation der sinfonischen Dichtung Poème de l’extase von Alexander Skrjabin lieferte. 21 Jahre später offenbart die Hommage an einen der berühmtesten Dirigenten des 20. Jahrhunderts ein ebenso erlesenes wie vielseitiges Repertoire. Ein Versuch, anhand einer Auswahl von Werken, die das kundige Publikum von Colmar begeistern wird. einen frischen Blick auf die Geschichte der Musik zu werfen. (E.A.)

Foto : Vladimir Spivakov

Weitere Auskünfte: + 33 (0) 3 89 20 68 97

Einladungen zu verlosen unter den Mitgliedern des Club szenik für den 07. Juli (Teilnahme am Gewinnspiel bis zum 02. Juli möglich)

szeniks Auswahl
Schumann-Quartett

05.07., 12:30, Koïfhus
Das 2007 gegründete Streichquartett besteht aus den drei Brüdern Erik, Ken und Mark Schumann sowie der reizenden Solistin Liisa Randadlu. Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem Werke von Haydn, Mozart, Brahms und... Schumann. Aber auf dem Festival International de Colmar wird das Schumann-Quartett Beethovens Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59, 3 spielen und vor allem eine Komposition von Jewgeni Swetlanow, nämlich das Streichquartett in D-Dur.

Orchestre National du Capitole de Toulouse + Vadim Gluzman

03.07., 21:00, Kirche Saint-Matthieu
In der Ukraine geboren, verbrachte er seine Kindheit im lettischen Riga, bevor seine Familie Anfang der 90er Jahre nach Israel auswanderte. Wie kaum ein anderer weiß Vadim Gluzman die wiedererlangte Freiheit zu feiern. Mit seiner Stradivari 1960 nimmt er sich eine schwierige Partitur vor, die Leopold von Auer, für den sie ursprünglich komponiert worden war, für unspielbar hielt: Tschaikowskis Violinkonzert D-Dur op. 35. Unterstützt vom Orchestre National du Capitole de Toulouse unter der Leitung von Tugan Sokhiev, wird sich Vadim Gluzman zweifellos zu ungeahnten Höhen aufschwingen. Für den zweiten Teil steht die 2. Sinfonie in D-Dur op. 73 von Brahms auf dem Programm. Foto © Marco Borggreve

Russisches Nationalorchester + Serguei Dogadin

07.07., 21:00, Église Saint-Matthieu
Prokofjew, Tschaikowski... Das lieben wir an Russland! Eine doppelte Hommage an das Land und an Jewgeni Swetlanow, mit dem Russischen Nationalorchester, bei dem der Gastgeber aus Colmar, Vladimir Spivakov, die Leitung übernimmt. Der Auftritt des Geigers Sergei Dogadin macht das Vergnügen perfekt: Der dreißigjährige Romantiker, der weltweit Preise abräumt, wird diesem erhabenen Abend seine ganz persönliche Note verleihen!
[Video] Sergei Dogadin spielt das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Beethoven 

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Diesen Monat auf szenik

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Infinita
Theater | Karlsruhe | 18 Dezember 2016