Praktisches

Das komplette Programm auf der Website von Pôle Sud.

Shuttlefahrt Straßburg-Sélestat für La nuit du chasseur am 22. Mai

Extrapôle

21 bis 23 Mai 2015
Straßburg & Schlettstadt

Tanz für alle

Auf Extradanse folgt nun Extrapôle. Das zweite Tanzfestival des Pôle Sud erobert den öffentlichen Raum mit offenen und zugleich anspruchsvollen Darbietungen.

Drei Tage voller seltsamer, erstaunlicher, verwirrender Darbietungen. Extrapôle (welches, genau wie Extradanse, vom ehemaligen Festival Nouvelles Danses abstammt) will sowohl den Tanzexperten wie auch den durchschnittlichen Straßburger oder sogar den zufällig vorbeilaufenden Touristen ansprechen: Ein Festival, das sich als familiäre, offene und zugleich anspruchsvolle Veranstaltung versteht. Für Joëlle Smadja, der Leiterin von Pôle Sud, „geht es nicht darum, zu unterhalten“, sondern dem Publikum einen Zugang zur Kunst zu bieten.

Das Wochenende beginnt bereits am Donnerstag, den 21. Mai, im Theater Pôle Sud im Meinau-Viertel mit der Veranstaltung Disco Soupe, bei der die Teilnehmer aus Nahrungsmittelrestbeständen leckere Gerichte zubereiten, die gratis verteilt werden. Parallel dazu läuft ein kurzer Ausschnitt aus Colibri, einem Solo, bei dem der Tänzer Abdoulaye Konaté seine eigene Geschichte mit der Legende des gleichnamigen kleinen Vogels verwebt, der, so sagt man, jedes Hindernis überwindet, sowie das Stück Réflex von Frank Micheletti, dem künstlerischen Leiter des Kollektivs Kubilaï Khan Investigations, der das Nomadenleben und die kulturelle Vielfalt zur Grundlage seines Kunstprojektes macht.

Am Freitag, den 22., geht es nach Schlettstadt, um dort die Nuit du chasseur zu erleben, die Nacht des Jägers, die ganz im Zeichen der Performancekunst steht. Die Räumlichkeiten des Frac (wo gleichzeitig auch die Vernissage der Ausstellung À fendre le cœur le plus dur stattfindet) empfangen dabei Künstler wie François Chaignaud, Emmanuel Eggermont und den Südafrikaner Steven Cohen.

Am Samstag, den 23., wird in den Straßen von Straßburg eine wohl ebenso radikale Performance von Steven Cohen erwartet, Free Jew Is Cheap at Twice The Price, an einem noch unbekannten Ort, an dem der Künstler, wie gewohnt, ohne Erlaubnis performen wird. Nicht verpassen sollte man auch die beiden Stücke von Dominique Boivin, bei denen Mensch und Maschine zusammen tanzen: Zunächst tanzt Boivin mit einem Bagger in Transports exceptionnels, dann unter einem Kran in L.U.MEN. (15 und 22 Uhr auf dem Vorplatz der Mediathek André Malraux). Bewegunsgkunst, die jeden Zuschauer berühren will, sei er Besucher oder zufälliger Passant… (S.D.)

Foto: Transports exceptionnels von Dominique Boivin © Angel Torres Martinez

Schlagwörter : Frank Micheletti
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